SPD-Landtagsabgeordneter Harald Schneider in Kreuzwertheim

Ortsrundgang mit der Bürgermeisterkandidatin

SPD: Silvia Klee zeigt Harald Schneider Kreuzwertheim

Kreuzwertheim Bei einem Ortsrundgang hat sich der Landtagsabgeordnete Harald Schneider in Kreuzwertheim über die Ziele und den Fortgang der Dorfentwicklung informiert. Auch auf Probleme der Gemeinde, die gelöst werden müssen, kam laut Pressemitteilung die Sprache. Begleitet wurde der Sozialdemokrat dabei von Bürgermeisterkandidatin Silvia Klee und Kreisrätin Heidi Wright.

Überrascht war der Abgeordnete über die Fortschritte im Altort mit der begonnenen Sanierung des ältesten Kreuzwertheimer Gebäudes am Kirchplatz 4. Er sprach den Privatinvestoren ein großes Lob aus. Insbesondere weil das ehemalige Gasthaus Stern einbezogen wird. »Es ist beeindruckend, wenn von privater Hand bedeutende Investitionen getätigt werden, die dann das Ortsbild nachhaltig verbessern«, sagte Harald Schneider.
Widerstand gegen Tankstelle
Silvia Klee erläuterte den Gästen die Aufstellung des Bebauungsplans »Kirchplatz - Alte Mainbrücke«, bei dem die Bürger im Hinblick auf die Gestaltung des Mainvorlands einbezogen worden waren. Der erste Bauschritt wird voraussichtlich noch 2013 erfolgen. Als neuralgisch bezeichnete Bürgermeisterkandidatin Silvia Klee den geplanten Bau einer Tankstelle durch die Firma Pam Oil neben dem Autohaus Spindler. Der Widerstand der Bevölkerung gegen das geplante Bauprojekt nimmt weiter zu. Der Gemeinderat hat den Bau einstimmig abgelehnt.
Mit SPD-Gemeinderätin Silvia Klee ist sich Schneider einig, dass ein weiterer wichtiger Punkt jeder Gemeindeentwicklung der Breitbandausbau ist. Laut Klee liegt dieser gerade in Röttbach und Unterwittbach im Argen. Die Gemeinde ist mitten im Genehmigungsverfahren und hat mittlerweile eine Firma aus Regensburg mit der Abwicklung des komplizierten Antragsverfahrens beauftragt. »Ich finde es unsäglich, wie schwer es den Kommunen gemacht wird, an den Zuschuss von maximal 500 000 Euro zu kommen. Ohne zusätzliche Berater ist das Genehmigungsverfahren für eine kleinere Kommune kaum zu schaffen«, sagt Schneider.
Die Kreuzwertheimer Bürgermeisterkandidatin sprach die Sanierung des Betonwegs vom ehemaligen Bahnhof bis zur Schleuse an. Die Kosten dafür sind wegen der erheblichen Länge des Wegs und die aufwendige Zertrümmerung des Betons relativ hoch. Kreisrätin Heidi Wright hofft, dass in Unterwittbach die Nahwärmeversorgung mittels der dortigen Biogasanlage erfolgen kann. »Das vorhandene energetische Potenzial sollte auf alle Fälle genutzt werden«, sagte sie.

Sanierung in vollem Gange: Gemeinderätin Silvia Klee (links) führte den Landtagsabgeordneten Harald Schneider und Kreisrätin Heidi Wright durch den Altort von Kreuzwertheim. Hier besichtigen sie das alte Gebäude am Kirchplatz 4, das gerade saniert wird.

 

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