Jahreshauptversammlung
30. Mai 2016

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„Rote Post“ soll weiter erscheinen

KREUZWERTHEIM. Berichte aus der Kommunalpolitik im Mittelpunkt der Hauptversammlung des Ortsvereines Kreuzwertheim am Dienstagabend im Café Hofmann.

Zunächst blickte die Vorsitzende Susanne Gesell zurück auf ihr erstes Jahr im Amt, in dem sie zahlreichen an überörtlichen Veranstaltungen teilnahm. Darunter war eine zum Thema "erfolgreiche Mitgliederwerbung", doch, wie die Rednerin einräumte, "wir haben den Schlüssel nicht gefunden". In einer Vorstandssitzung fasste man den Beschluss für eine regelmäßige Mitgliederinformation, genannt "Die rote Post", gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Bernd Rützel gab es eine Veranstaltung namens "Brotzeit, Bier und Politik" und zusammen mit Silvia Klee habe sie am Internationalen Frauentag Fair-Trade-Rosen verteilt, berichtete Gesell weiter. Den Ausführungen von Andreas Schmidt war zu entnehmen, dass das vergangene Jahr vom Ortsverein mit einem kleinen Überschuss abgeschlossen wurde. Dietmar Maier, der mit Karn Philipp die Finanzen geprüft hatte, stellte keine Unstimmigkeiten fest und so wurden zunächst der Kassierer und später der Gesamtvorstand einmütig entlastet.

Die Aussprache nutzte Engelbert Jeßberger, um seine Absage an das geplanten Freihandelsabkommens "TTIP" kund zu tun, während Silvia Klee noch nicht so überzeugt schien, dass man die Vereinbarung komplett ablehnen könne. Eigentlich sollten nun vier Mitglieder, davon drei für 40 Jahre Zugehörigkeit zur Sozialdemokratie, geehrt werden, doch niemand aus dem Quartett konnte an der Versammlung teilnehmen. So blieb ein kurzer Ausblick auf künftige Aktivitäten, wie die Fortsetzung der Stammtische der SPDPlus-Fraktion im Gemeinderat, einer Mitgliederversammlung im Herbst und gegebenenfalls einem Ausflug. Weiter erscheinen soll "Die rote Post", auch wenn es, wie Schmidt bedauerte, keine Reaktion aus dem Empfängerkreis gegeben hat. Die Anwesenden fanden dieses Kommunikationsmittel aber gut.

Elmar Kellner für die Fränkischen Nachrichten